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Messung vom 4. September 2026

So sieht ein Audit aus

Einfach gesagt: Wir haben das Audit an der eigenen Firma durchgeführt und zeigen das Ergebnis ungeschönt. 39 von 100 Punkten. Für eine Firma, die es seit Januar 2025 gibt, ist das der erwartete Stand. Wir zeigen ihn trotzdem vollständig, mit den Fehlern, die uns dabei selbst aufgefallen sind.

Das Ergebnis in fünf Zeilen.

  • 0 von 4 Systemen nennen uns, wenn jemand nach Agenturen in unserer Kategorie fragt. Zwei Stunden vorher war es 1 von 4. Dazu unten mehr.
  • 4 von 4 kennen die Firma, wenn man direkt nach ihr fragt: mit Sitz, Registernummer und Geschäftsführer.
  • 1 von 4 nennt dabei ein falsches Gründungsdatum.
  • 0 redaktionelle Quellen über uns. Gefunden wurden zwei Verzeichniseinträge, die aus dem Handelsregister stammen.
  • 35 von 35 Punkten in der Technik-Prüfung. Gesamt: 39 von 100.

Warum wir mit dem vollen Firmennamen gemessen haben

Der erste Durchlauf lief auf „MK Media“, also auf dem Namen, unter dem wir auftreten. Perplexity hat uns daraufhin selbst korrigiert. Auf die direkte Frage antwortete das System wörtlich:

„Ich kenne ‚MK Media‘ nicht als eine eindeutig einzelne Firma, weil es mehrere Unternehmen mit diesem Namen gibt.“

Danach zählte es unter anderem eine PR- und Eventagentur in Hamburg auf. Damit war die Messung wertlos: Ein Treffer auf „MK Media“ belegt nicht, dass wir gemeint sind. Wir haben deshalb neu gemessen, auf Merlin Krischnah Media UG. Diesen Namen trägt sonst niemand.

Der Kurzname zählt weiterhin mit, aber nur mit Beleg: Er wird als Nennung gewertet, wenn im selben Absatz ein Erkennungszeichen steht, das uns von Namensvettern trennt. Bei uns sind das Mainz, unsere Domain und der Name des Geschäftsführers. Steht kein solches Zeichen daneben, gilt der Treffer als unbestätigt und zählt nicht.

Das Werkzeug führt diesen Schritt jetzt selbst aus. Wer einen mehrdeutigen Namen misst, ohne ein Erkennungszeichen anzugeben, bekommt keinen Bericht, sondern einen Abbruch mit der Begründung. Diese Regel gilt für jedes Kundenaudit.

Was gemessen wurde

Firma: Merlin Krischnah Media UG, Kurzname MK Media. Kategorie: KI-Marketing-Agenturen in Deutschland. Gemessen am 4. September 2026 um 18:50 Uhr mit vier Systemen, je drei Fragen, jede Frage in einer frischen Sitzung ohne Verlauf. Die Fragen und die Regeln stehen auf der Methodenseite; es sind dieselben, die jeder Kunde bekommt.

SystemEmpfehlungsfrageDirekte Frage
ChatGPT (GPT-5.5)nicht genanntkennt uns; Sitz und Registernummer richtig
Perplexity (Sonar Pro)nicht genanntkennt uns; Sitz, Registernummer, Geschäftsführer richtig
Google Gemini (3.5 Flash)nicht genanntkennt uns; Gründungsdatum falsch
Claude (Sonnet 5)nicht genanntkennt uns; ordnet uns als kleine Agentur ein

Gewertet wird allein die Empfehlungsfrage. Die direkte Frage nach dem eigenen Namen zählt nicht in die Punktzahl, weil ein System dabei nur wiedergibt, was es gerade findet. Sie steht trotzdem im Bericht, weil sie zeigt, was ein Kunde zu hören bekommt, der Ihren Namen bereits kennt.

Zweimal gemessen, zwei Ergebnisse

Wir haben an diesem Tag zweimal gemessen, um 16:08 Uhr und um 18:50 Uhr, mit denselben Fragen und denselben Systemen. Beim ersten Mal nannte Perplexity uns auf Platz 1 von sieben, mit dem Zusatz „Mainz“ direkt hinter dem Namen. Beim zweiten Mal, zweieinhalb Stunden später, tauchten wir in derselben Antwort nicht mehr auf.

Beide Messungen sind richtig. Was sich geändert hat, ist die Antwort, nicht die Methode. Genau deshalb sagt eine einzelne Messung wenig: Sie ist eine Momentaufnahme. Wer wissen will, ob eine Maßnahme gewirkt hat, braucht dieselbe Frage über mehrere Monate. Das ist der Grund, warum es das Monitoring gibt, und der Grund, warum im Audit eine Nachmessung nach 30 Tagen enthalten ist.

Was die Systeme sagen, wenn man direkt fragt

Alle vier finden die Firma und geben sie im Kern richtig wieder. Zwei Auszüge im Wortlaut:

„Die Merlin Krischnah Media UG (haftungsbeschränkt) ist offenbar eine junge Medien- und Marketingfirma aus Mainz, eingetragen seit 21. Januar 2025 beim Amtsgericht Mainz unter HRB 53416.“ ChatGPT (GPT-5.5)

„Die Merlin Krischnah Media UG (haftungsbeschränkt) ist eine im Dezember 2024 gegründete Medien- und Marketingagentur mit Sitz in Mainz, die unter dem Namen ‚MK Media‘ auftritt.“ Google Gemini (3.5 Flash), Auszug

Das Gründungsdatum im zweiten Zitat ist falsch. Eingetragen sind wir am 21. Januar 2025, das steht so im Handelsregister. Dasselbe System schreibt außerdem, das Unternehmen sei von „Merlin Krischnah“ gegründet worden, und macht damit aus zwei Vornamen des Geschäftsführers einen eigenen Namen.

Solche Fehler sind der Grund, warum wir den Wortlaut mitliefern statt einer Note. Ein falsches Datum in einer KI-Antwort steht dort, weil es irgendwo im Netz so steht oder weil das System es sich zusammengesetzt hat. Beides lässt sich beheben, aber nur, wenn man es kennt.

Die Quellenlage: zwei Einträge, kein Bericht

Die Suche nach unabhängigen deutschsprachigen Quellen fand zwei Seiten: einen Eintrag bei Gelbe Seiten und einen bei Creditreform. Beide sind Spiegel des Handelsregisters. Sie belegen, dass es die Firma gibt, und sie sind der Grund, warum die Systeme uns bei der direkten Frage überhaupt finden. Ein redaktioneller Text über uns ist keiner von beiden.

Für die Punktzahl zählen wir das seit dieser Messung getrennt: eine redaktionelle Quelle bringt fünf Punkte, ein Verzeichniseintrag zwei, gedeckelt bei sechs. Vorher liefen beide gleich, und das war zu freundlich gerechnet.

Die Technik-Prüfung unserer Website

  • llms.txt vorhanden
  • Strukturierte Daten vorhanden
  • Kein KI-Crawler ausgesperrt
  • Sprache, Seitentitel und Beschreibung sauber gesetzt

35 von 35 Punkten. Das zeigt den Punkt, um den es geht: Eine technisch einwandfreie Website wird trotzdem nicht empfohlen, wenn niemand über sie schreibt. Die Technik ist die Voraussetzung, nicht der Hebel.

Was der Bericht sonst noch enthält

Der Kundenbericht führt zusätzlich die Anbieter auf, die die Systeme stattdessen empfehlen, jeweils mit Häufigkeit über alle Systeme. Hier zeigen wir sie nicht, weil wir Wettbewerber nicht öffentlich bewerten. In dieser Messung waren es acht Namen je System. Dazu kommen die Maßnahmenliste nach Aufwand und die Rohdaten: jede Frage, jede Antwort im Wortlaut, mit Datum, Uhrzeit und Modellversion.

Vier Zählfehler, die wir an uns selbst gefunden haben

Wir schreiben sie auf, weil ein Bericht nur so viel wert ist wie die Prüfung, die dahintersteht. Alle vier gingen in dieselbe Richtung: Sie ließen das Ergebnis besser aussehen, als es war.

  1. Treffer auf zwei Buchstaben. Das Messwerkzeug prüfte nur das erste Wort eines Markennamens. Bei „MK Media“ suchte es die Buchstaben „mk“ irgendwo im Text und meldete eine Nennung, wo keine war. Aufgefallen ist das, weil das Ergebnis zu gut aussah und wir die Rohantworten gegengelesen haben. Geprüft wird jetzt an Wortgrenzen, gegen acht Testfälle.
  2. Marke in der Schreibweise der Domain gesucht. In einem Blogbeitrag standen dadurch zu niedrige Zahlen. Die Antworten schreiben eine Marke anders als ihre Domain. Die Zahlen sind korrigiert, und die Korrektur steht sichtbar im Beitrag, statt still ausgetauscht zu werden.
  3. Mehrdeutiger Name ohne Beleg gezählt. Der Fehler, um den es auf dieser Seite geht. Behoben durch die Prüfung auf ein Erkennungszeichen und durch den Abbruch, wenn keines angegeben ist.
  4. Quellen doppelt gezählt. Dieselbe Seite tauchte aus zwei Suchläufen zweimal in der Liste auf, und die Punktzahl rechnete mit der Summe statt mit der entdoppelten Liste. Aus zwei Quellen wurden vier, aus vier Punkten zwanzig. Behoben; die Punktzahl dieser Messung fiel dadurch von 55 auf 39.

Was wir daraus für uns ableiten

Kein Ranking-Versprechen, sondern drei Aufgaben, sortiert nach Aufwand: den Kurznamen in jeder Quelle mit „Mainz“ und der Rechtsform koppeln, damit er eindeutig wird; deutschsprachige Quellen aufbauen, die uns in unserer Kategorie einordnen; am 4. Oktober 2026 mit denselben Fragen nachmessen und das Ergebnis hier ergänzen, auch wenn es unverändert 0 von 4 lautet. Genau diese Liste bekommt auch jeder Kunde, bezogen auf seine Marke.

RS
Ruben Schilken
Gründer und Geschäftsführer von MK Media in Mainz. Diese Leistung betreut er selbst, Sie schreiben direkt mit ihm.
Wer dahintersteht →

Dasselbe für Ihre Marke.

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