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MK Media · OpenClaw

OpenClaw installieren und betreiben

Was der Betrieb wirklich kostet, wo er laufen sollte und welche Sicherheitsfragen zählen – aus unserem eigenen Dauerbetrieb, nicht aus der Anleitung.

Was OpenClaw ist – und was es von einem Chatbot unterscheidet

OpenClaw ist ein quelloffener KI-Assistent, der dauerhaft läuft. Der Unterschied zu einem Chatfenster ist grundlegend: Er vergisst nicht nach jedem Gespräch, er ist über Ihre Messenger erreichbar, er arbeitet zeitgesteuert – und er kann von sich aus auf Sie zukommen, statt auf eine Frage zu warten.

Das macht ihn mächtiger und gleichzeitig riskanter. Ein Chatbot kann im schlimmsten Fall etwas Falsches antworten. Ein Assistent mit Systemzugriff kann etwas Falsches tun.

Was der Betrieb wirklich kostet

Die Software ist kostenlos. Bezahlt werden drei andere Dinge – und der größte Posten ist selten der, den man erwartet:

  • Server: Für den Dauerbetrieb genügt eine kleine Maschine. OpenClaw braucht wenig Rechenleistung, weil das Denken beim Modellanbieter passiert.
  • Modellnutzung: Der eigentliche Kostenblock. Entscheidend ist nicht der Preis pro Anfrage, sondern wie viel Kontext bei jedem Start mitgeschleppt wird – das zahlen Sie bei jeder einzelnen Anfrage erneut. In unserem eigenen Betrieb war eine Wissensdatei unbemerkt auf rund 25.000 Token pro Sitzungsstart angewachsen, bezahlt vor der ersten Frage.
  • Einrichtung und Betrieb: Installation ist schnell erledigt. Der Aufwand steckt in der Absicherung, der Anbindung an Ihre Systeme und darin, sinnvolle Grenzen zu setzen.

Installation: Docker, eigener Server oder lokal

Auf dem eigenen Rechner läuft der Assistent nur, solange dieser an ist – zum Ausprobieren reicht das. Für den Dauerbetrieb gehört er auf einen eigenen kleinen Server, denn der Sinn der Sache ist ja, dass er arbeitet, während Sie nicht davorsitzen. Ein Container grenzt ihn dabei vom restlichen System ab. Bei einem Programm mit Terminal-Zugriff halten wir das nicht für Kür, sondern für Pflicht.

Der Punkt, den die meisten Anleitungen auslassen: Sicherheit

Ein dauerhaft laufender Assistent mit Systemzugriff, Dateispeicher und Messenger-Anbindung ist ein lohnendes Ziel. Die Schwachstellen entstehen dabei fast nie im Programm selbst, sondern in der Einrichtung:

  • Offene Verwaltungsoberflächen. Bei einer Prüfung unseres eigenen Servers fanden wir ein Übersichts-Dashboard, das über einen Tunnel an der Firewall vorbei öffentlich erreichbar war – ohne Passwort, inklusive Systemprotokollen. Die Firewall war korrekt konfiguriert. Der Tunnel hat sie schlicht umgangen.
  • Fernzugriff ohne Passwort. Bildschirmfreigaben werden beim Einrichten gern „vorläufig“ ohne Absicherung gestartet – und bleiben so.
  • Zugangsdaten im Klartext. Server-Passwörter in Hilfsskripten sind bequem und der schnellste Weg vom verlorenen Notebook zum verlorenen Server.
  • Keine Freigabegrenzen. Wenn nicht festgelegt ist, was der Assistent allein tun darf, entscheidet er es selbst.

Deshalb beginnt jede Einrichtung bei uns mit einer Bestandsaufnahme, was von außen tatsächlich erreichbar ist – und endet mit einer klaren Linie: Lesen, messen und vorbereiten darf der Assistent allein. Veröffentlichen, versenden, löschen und bezahlen nie ohne Ihre Freigabe.

Was wir installieren und anbinden

  • Setup ab 1.490 € – Installation auf Ihrem Server, Absicherung, Anbindung an Ihre Kanäle und Systeme, Freigabegrenzen, vollständige Übergabe mit Dokumentation.
  • Betreuung 390 €/Monat – Betrieb, Updates, Überwachung. Drei Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.

Feste Preise, keine Stundenabrechnung, kein Abo-Zwang. Sie behalten Server, Konfiguration und Zugänge – wenn Sie die Betreuung beenden, läuft alles weiter.

Warum bei uns

Wir betreiben OpenClaw selbst im Dauerbetrieb – auf eigenem Server, mit Messenger-Anbindung und zeitgesteuerten Aufgaben. Die Sicherheitspunkte oben sind keine Aufzählung aus einem Handbuch, sondern Befunde aus der Prüfung unserer eigenen Installation. Wir geben kein Werkzeug weiter, das wir nicht selbst im Tagesgeschäft fahren – und sagen ehrlich, wenn eine fertige Lösung für Ihren Fall die vernünftigere Wahl ist.

OpenClaw sauber aufsetzen?

Kostenloses Erstgespräch: Wir schauen uns Ihren Fall an und sagen offen, ob sich der eigene Betrieb für Sie lohnt.

Kostenloses Erstgespräch

Häufige Fragen zu OpenClaw

Was ist OpenClaw?

OpenClaw ist ein quelloffener, dauerhaft laufender KI-Assistent. Anders als ein Chatfenster, das nach jedem Gespräch vergisst, läuft er durchgehend auf einem Rechner oder Server, behält ein Gedächtnis über Sitzungen hinweg und ist über Messenger wie Telegram, WhatsApp oder Slack erreichbar. Er kann Aufgaben zeitgesteuert ausführen und von sich aus auf Sie zukommen.

Was kostet der Betrieb von OpenClaw?

Die Software selbst ist quelloffen und kostenlos. Bezahlt werden drei Dinge: der Server (bei einem kleinen VPS wenige Euro im Monat), die Modellnutzung – der größte und am meisten unterschätzte Posten – und die Einrichtung. Bei uns: Setup ab 1.490 € Festpreis, Betreuung 390 €/Monat bei 3 Monaten Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar.

Wo sollte OpenClaw laufen – VPS, Docker oder eigener Rechner?

Auf einem eigenen Rechner läuft er nur, solange dieser an ist – das genügt zum Ausprobieren. Für den Dauerbetrieb ist ein kleiner Server sinnvoll, weil der Assistent auch nachts arbeitet. Ein Container grenzt ihn dabei vom übrigen System ab, was wir bei Systemzugriff für Pflicht halten. Große Rechenleistung braucht er nicht; das Denken passiert beim Modellanbieter.

Wie sicher ist OpenClaw?

Die Software ist nicht das Risiko – die Konfiguration ist es. Ein dauerhaft laufender Assistent mit Systemzugriff, Terminal und Messenger-Anbindung ist ein attraktives Ziel. In der Praxis entstehen die Lücken nicht im Programm, sondern durch offene Verwaltungsoberflächen, fehlende Freigabegrenzen und Zugangsdaten im Klartext. Deshalb gehört zu jeder Einrichtung eine Prüfung, was von außen tatsächlich erreichbar ist.

Kann OpenClaw über WhatsApp oder Telegram erreichbar sein?

Ja, das ist eine der Stärken: Der Assistent lebt in den Kanälen, die Sie ohnehin nutzen – Telegram, WhatsApp, Slack, Signal, Discord – und kann dort auch von sich aus melden, wenn etwas passiert ist. Bei geschäftlicher Nutzung ist die datenschutzrechtliche Seite vorab zu klären; wir sagen ehrlich, wenn ein Kanal für Ihren Fall nicht passt.

Was ist der Unterschied zu einem normalen Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet Fragen. OpenClaw führt Aufgaben aus – zeitgesteuert, mit Gedächtnis und mit Zugriff auf angebundene Systeme. Das ist mächtiger und gleichzeitig riskanter: Ein Chatbot kann höchstens Unsinn antworten, ein Assistent mit Systemzugriff kann Unsinn tun.

Gibt es Alternativen zu OpenClaw?

Ja – gehostete Varianten desselben Ansatzes, andere quelloffene Agenten-Rahmen und Assistenten der Modellanbieter selbst. Die Entscheidung hängt weniger am Funktionsumfang als an der Frage, wer die Daten hält und wie viel Betriebsaufwand Sie tragen wollen. Wir sagen im Erstgespräch, wenn eine fertige Lösung für Ihren Fall die vernünftigere Wahl ist.

Wie lange dauert die Einrichtung?

Ein abgesichertes Grundsystem mit Kanalanbindung steht in der Regel innerhalb weniger Tage. Länger dauert das, was den Nutzen ausmacht: die Anbindung an Ihre Systeme und die Festlegung, was der Assistent allein tun darf und wofür er Ihre Freigabe braucht.

Bleibt alles bei mir?

Ja. Sie erhalten Server, Konfiguration und Zugänge vollständig übergeben und dokumentiert. Kein Abo-Zwang, keine Blackbox, keine Abhängigkeit von uns – wenn Sie die Betreuung beenden, läuft das System weiter.