n8n vs Zapier vs Make – Der ultimative Vergleich 2026
Wenn es um Workflow-Automatisierung geht, stehen drei Namen oben auf der Liste: n8n, Zapier und Make (ehemals Integromat). Doch welche Plattform ist die richtige für Ihr Unternehmen? In diesem umfassenden Vergleich analysieren wir Features, Preise, DSGVO-Konformität und Praxiserfahrung – basierend auf hunderten implementierten Workflows bei MK Media.
Inhaltsverzeichnis
1. Warum Automatisierung 2026 unverzichtbar ist
Unternehmen, die ihre Prozesse manuell steuern, verlieren täglich 10 bis 20 Stunden an wiederkehrenden Aufgaben. E-Mail-Marketing, Lead-Nurturing, Rechnungsstellung, Daten-Synchronisation – all das lässt sich automatisieren. Die drei Marktführer n8n, Zapier und Make haben sich 2026 jeweils weiterentwickelt, doch die Unterschiede sind gravierender denn je.
Bei MK Media haben wir über 200 Workflows für Kunden implementiert – von einfachen E-Mail-Benachrichtigungen bis hin zu komplexen Multi-Step-Pipelines, die Daten aus CRM, ERP, Social Media und E-Commerce-Systemen synchronisieren. Unsere Erfahrung zeigt: Die Wahl der Plattform entscheidet über Erfolg oder Frust.
2. Die drei Plattformen im Überblick
n8n – Open-Source & Self-Hosted
n8n ( nodemation) ist eine Open-Source-Automatisierungsplattform, die 2024 das Fair-Code-Modell eingeführt hat. Sie kann kostenlos selbst gehostet werden oder über die Cloud-Version (ab 20€/Monat) genutzt werden. Mit über 400 Integrationen und einer aktiven Community ist n8n die Wahl für Unternehmen, die volle Kontrolle über ihre Daten behalten wollen.
Zapier – Der Einsteiger-Favorit
Zapier existiert seit 2011 und ist mit über 7.000 Integrationen die größte Automatisierungsplattform weltweit. Die Drag-and-Drop-Oberfläche macht den Einstieg einfach – doch die Preise steigen schnell. Für einfache Workflows ideal, für komplexe Automatisierungen schnell an Grenzen.
Make (Integromat) – Der Visuelle
Make, bis 2022 als Integromat bekannt, überzeugt durch die beste visuelle Workflow-Darstellung auf dem Markt. Komplexe Logik mit Bedingungen, Iteratoren und Aggregatoren wird zum Kinderspiel. Mit 1.800+ Integrationen und wettbewerbsfähigen Preisen eine ernsthafte Alternative.
3. Feature-Vergleichstabelle
| Kriterium | n8n | Zapier | Make |
|---|---|---|---|
| Typ | Open-Source / Cloud | SaaS only | SaaS only |
| Integrationen | 400+ | 7.000+ | 1.800+ |
| Self-Hosting | ✅ Ja | ❌ Nein | ❌ Nein |
| DSGVO-Konformität | ✅ (Self-Hosted) | ⚠️ Cloud (US-Server) | ⚠️ Cloud (EU möglich) |
| Visueller Editor | Gut | Einfach | Hervorragend |
| Code-Access | ✅ JavaScript/Python | ⚠️ Begrenzt | ✅ JavaScript |
| Komplexe Logik | Gut | Begrenzt | Sehr gut |
| Freetier | ✅ (Self-Hosted) | 100 Tasks/Monat | 1.000 Ops/Monat |
| Preis Einstieg | 0€ (Self-Hosted) | 19,99€/Monat | 9€/Monat |
| Community | Wachsend | Größte | Aktiv |
| Enterprise | ✅ Self-Hosted | ✅ | ✅ |
4. n8n: Der Open-Source-Champion
n8n hat sich 2025/2026 zum Favoriten für europäische Unternehmen entwickelt – und das aus gutem Grund. Die Möglichkeit, die Plattform selbst zu hosten, bedeutet volle Datenhoheit und DSGVO-Konformität aus dem Kasten. Keine US-Server, kein Cloud-Act, keine komplexen Data Processing Agreements.
Bei MK Media hosten wir n8n auf eigenen Servern in Deutschland. Unsere Kunden profitieren von maximaler Datensicherheit bei gleichzeitig niedrigen Kosten – denn die Self-Hosted-Version ist komplett kostenlos. Lediglich Serverkosten (ab ca. 10€/Monat für ein VPS) und unsere Implementierungskosten fallen an.
✅ Vorteile
- Kostenlos bei Self-Hosting
- Volle DSGVO-Konformität
- 400+ native Integrationen
- JavaScript & Python Code-Node
- Webhook-Unterstützung
- Aktive Open-Source-Community
- Keine Vendor-Lock-in
❌ Nachteile
- Weniger Integrationen als Zapier
- Self-Hosting erfordert technisches Know-how
- Kein Drag-and-Drop für Anfänger
- Dokumentation teils lückenhaft
- Cloud-Version noch nicht feature-par
5. Zapier: Der Marktführer
Zapier bleibt die einsteigerfreundlichste Plattform. Mit über 7.000 Integrationen und einer extrem einfachen Oberfläche ist der Einstieg in die Automatisierung noch nie so leicht gewesen. Doch diese Einfachheit hat ihren Preis – im wahrsten Sinne des Wortes.
Für Unternehmen mit komplexen Workflows stößt Zapier schnell an Grenzen. Die Pro-Pläne werden teuer, Multistep-Zaps verbrauchen Tasks rasant, und die Logik-Möglichkeiten (Filter, Formatter, Paths) sind grundsolide aber nicht annähernd so mächtig wie bei Make oder n8n.
✅ Vorteile
- 7.000+ Integrationen
- Extrem einfacher Einstieg
- Ausgezeichnete Dokumentation
- Größte Community
- Zapier Tables & Interfaces
- AI-Integrationen (OpenAI, Claude)
❌ Nachteile
- Sehr teuer bei vielen Tasks
- Kein Self-Hosting
- DSGVO bedingt (US-Server)
- Begrenzte Logik-Möglichkeiten
- Vendor Lock-in
- Multi-Step-Zaps teuer
6. Make (Integromat): Der Visuelle
Make besticht durch die beste visuelle Darstellung von Workflows, die wir je gesehen haben. Komplexe Automatisierungen mit Iteratoren, Aggregatoren, Breakern und HTTP-Requests werden visuell intuitiv. Für Agenturen und technisch affine Teams ist Make oft die beste Wahl – wenn man die Cloud-Lösung akzeptiert.
Mit 1.800+ Integrationen und einem großzügigen Freetier (1.000 Operations/Monat) positioniert sich Make zwischen n8n und Zapier. Die EU-Serveroption verbessert die DSGVO-Situation, aber Self-Hosting bleibt ein n8n-exklusives Feature.
✅ Vorteile
- Bester visueller Editor
- 1.800+ Integrationen
- Complex Logic (Iterator, Aggregator)
- 1.000 Ops/Monat kostenlos
- EU-Server möglich
- KI-Module verfügbar
❌ Nachteile
- Kein Self-Hosting
- Etwas steilere Lernkurve als Zapier
- Weniger Integrationen als Zapier
- Operations können schnell verbraucht werden
- Support nur auf Englisch
7. Preisvergleich 2026
| Plan | n8n | Zapier | Make |
|---|---|---|---|
| Free | Unbegrenzt (Self-Hosted) | 100 Tasks/Monat | 1.000 Ops/Monat |
| Starter | 20€/Mo (Cloud) | 19,99€/Mo (750 Tasks) | 9€/Mo (10K Ops) |
| Pro | 50€/Mo (Cloud) | 69€/Mo (2K Tasks) | 16€/Mo (10K Ops) |
| Business | Self-Hosted (Serverkosten) | 419€/Mo (50K Tasks) | 29€/Mo (100K Ops) |
| Enterprise | Self-Hosted (individuell) | ab 799€/Mo | Ab 69€/Mo (250K Ops) |
Rechenbeispiel: Ein mittelständisches Unternehmen mit 50.000 Tasks/Monat zahlt bei Zapier ca. 419€/Monat, bei Make ca. 29€/Monat und bei n8n Self-Hosted nur die Serverkosten von ca. 20-40€/Monat. Die Ersparnis bei n8n gegenüber Zapier: bis zu 95%.
8. Unser Fazit & Empfehlung
Nach über 200 implementierten Workflows ist unsere Empfehlung eindeutig:
- n8n – Für Unternehmen, die DSGVO-Konformität, Datenhoheit und Kostenkontrolle priorisieren. Ideal für den DACH-Raum. Unsere Empfehlung für 80% unserer Kunden.
- Make – Für Agenturen und Teams, die komplexe visuelle Workflows benötigen und Cloud-Hosting akzeptieren. Beste Preis-Leistung bei SaaS-Lösungen.
- Zapier – Für absolute Anfänger und Unternehmen mit einfacheren Anforderungen, die die größte Integration-Bibliothek brauchen und das Budget haben.
MK Media implementiert Workflows auf allen drei Plattformen – doch für die meisten unserer Kunden (vor allem im DACH-Raum) empfehlen wir n8n mit Self-Hosting. Die Kombination aus Kosteneffizienz, DSGVO-Konformität und Flexibilität ist unschlagbar.
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